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ISRAEL - Pray landscape
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Israel ist das verheissene Land Gottes, seid Grundlegung
der Welt auserwählt
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Israel ist der Augapfel Gottes
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Israel hat eine biblische Vergangenheit
und eine biblische Zukunft.
Eine Verheissung die ewiglich bestehen bleibt, denn
so sagt es die Bibel.
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Israel ist die
Nation mit dem mit dem Gott den 1. Bund geschlossen hat.
Dieses Volk ist das ausgewählte Volk unter den Völktern
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Das Wort - die Bibel sagt: |
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- JESUS CHRISTUS,
sein
Name soll verherrlicht werden
- JESUS CHRISTUS,
er soll auf der ganzen Welt bekannt gemacht werden
- JESUS CHRISTUS,
Dein persönlicher Retter für die Ewigkeit
- JESUS CHRISTUS,
Dein Dich so liebender Vater/Tochter
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- Geistiger Schutz
des Landes Israel
- Geistiger Schutz
der Bevölkerung
- Geistiger Schutz
für messianische Juden Christen
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- Schutz für
Versorgung
- Kraft und
Stärkung für Dich
- Trost und Mut
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Israel, der
Augapfel YAHWE's/GOTTES |
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12 Denn so spricht der
HERR der Heerscharen, nachdem die Herrlichkeit mich
ausgesandt hat, über die Nationen, die euch geplündert haben -
denn wer euch antastet,
tastet meinen Augapfel an.
13 Ja siehe, ich werde
meine Hand über sie schwingen, und sie sollen ihren
Knechten zur Beute werden. Und ihr werdet erkennen, daß
der HERR der Heerscharen mich gesandt hat.
14 Juble und freue dich,
Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und werde in deiner
Mitte wohnen, spricht der HERR.
15 Und an jenem Tag
werden viele Nationen sich dem HERRN anschließen. So
werden sie mein Volk sein. Und ich werde in deiner Mitte wohnen, und du wirst
erkennen, daß der HERR der Heerscharen mich zu dir
gesandt hat.
16 Und der HERR wird
Juda als sein Erbteil besitzen im heiligen Land und wird
Jerusalem aufs neue erwählen.
17 Alles Fleisch
schweige vor dem HERRN! Denn er hat sich aufgemacht aus
seiner heiligen Wohnung.
Sacharia
2,12-17 (Elberfelder)
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Konsequenzen |
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16
Darum sollen alle,
die dich fressen, gefressen werden, und alle deine
Bedränger sollen insgesamt in die Gefangenschaft gehen.
Und deine Plünderer sollen der Plünderung
anheimfallen, und alle, die dich beraubt haben, werde
ich dem Raub preisgeben.
Jeremia
30,16
(Elberfelder)
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Beachte: |
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16
Darum sollen alle,
die dich fressen, gefressen werden, und alle deine
Bedränger sollen insgesamt in die Gefangenschaft gehen.
Und deine Plünderer sollen der Plünderung
anheimfallen, und alle, die dich beraubt haben, werde
ich dem Raub preisgeben.
Jeremia
30,16
(Elberfelder)
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Jedes Mal, wenn eine
Nation sich an Israel "vergreift" oder negativ zu Israel
etwas plant, wird diese Nation heimgesucht. Sei es von
Naturkatastrophen, von finanziellen Katastrophen,
Seuchen oder Hungersnöten und Erdbeben.
Schaue darauf und erkenne, dass es meistens keine 24-48
Stunden dauert, bis diese Geschehnisse eintreten.
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ISRAEL & JERUSALEM: History aus
biblischer Sicht |
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Abrahams Berufung und
Wanderung nach Kanaan: 1. Mose 12. 1-9 |
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Gottes Verheißung an
Abraham: 1. Mose 15,14-18 |
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14 Nachdem sich Lot von Abram getrennt hatte,
sprach der Herr zu Abram: Blick auf und schau von der Stelle,
an der du stehst, nach Norden und Süden, nach Osten und
Westen.
15 Das ganze Land nämlich, das du siehst, will ich dir und
deinen Nachkommen für immer geben.
16 Ich mache deine Nachkommen zahlreich wie den Staub auf
der Erde. Nur wer den Staub auf der Erde zählen kann, wird
auch deine Nachkommen zählen können.
 1.
Mose 13. 14-16 (Elberfelder)
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Gottes Bund mit
Abraham: 1. Mose 15,1-21 |
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Kein Rechtsanspruch
Israels auf das Land: 5. Mose 9,1-8 |
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4 Wenn der Herr, dein Gott, sie vor dir herjagt,
sollst du nicht meinen: Ich bin im Recht, daher läßt mich
der Herr in das Land hineinziehen und es in Besitz nehmen; diese Völker sind im Unrecht, daher vertreibt sie der Herr vor mir. 5 Denn nicht, weil du im Recht bist und die
richtige Gesinnung hast, kannst du in ihr Land hineinziehen
und es in Besitz nehmen. Vielmehr vertreibt der Herr, dein
Gott, diese Völker vor dir, weil sie im Unrecht sind und weil der Herr die Zusage einlösen
will, die er deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob mit
einem Schwur bekräftigt hat. 6 Du sollst erkennen: Du bist ein halsstarriges Volk. Daher
kann dir der Herr, dein Gott, dieses prächtige Land nicht
etwa aufgrund eines Rechtsanspruchs geben, damit du es in
Besitz nimmst.
 5.
Mose 9. 4-6 (Elberfelder)
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Die Eroberung des
Landes: 1,1 - 12,24 |
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Der Befehl zur
Besetzung des Westjordanlandes: 1,1-18
1 Nachdem Mose, der Knecht des
Herrn, gestorben war, sagte der Herr zu Josua, dem Sohn
Nuns, dem Diener des Mose: 2 Mein Knecht Mose ist gestorben. Mach dich also
auf den Weg, und zieh über den Jordan hier mit diesem ganzen
Volk in das Land, das ich ihnen, den Israeliten, geben
werde. 3 Jeden Ort, den euer Fuß betreten wird, gebe
ich euch, wie ich es Mose versprochen habe. 4 Euer Gebiet soll von der Steppe und vom
Libanon an bis zum großen Strom, zum Eufrat, reichen - das
ist das ganze Land der Hetiter - und bis hin zum großen Meer,
wo die Sonne untergeht. 5 Niemand wird dir Widerstand leisten können,
solange du lebst. Wie ich mit Mose war, will ich auch mit
dir sein. Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich
nicht. 6 Sei mutig und stark! Denn du sollst diesem
Volk das Land zum Besitz geben, von dem du weißt: Ich habe
ihren Vätern geschworen, es ihnen zu geben. 7 Sei nur mutig und stark, und achte genau
darauf, daß du ganz nach der Weisung handelst, die mein
Knecht Mose dir gegeben hat. Weich nicht nach rechts und
nicht nach links davon ab, damit du Erfolg hast in allem, was du unternimmst. 8 Über dieses Gesetzbuch sollst du immer reden
und Tag und Nacht darüber nachsinnen, damit du darauf
achtest, genau so zu handeln, wie darin geschrieben steht. Dann wirst du auf deinem Weg Glück und Erfolg haben. 9 Habe ich dir nicht befohlen: Sei mutig und
stark? Fürchte dich also nicht, und hab keine Angst; denn
der Herr, dein Gott, ist mit dir bei allem, was du
unternimmst. 10 Da befahl Josua den Listenführern im Volk: 11 Geht durch das Lager, und befehlt den Leuten: Versorgt
euch mit Lebensmitteln; denn in drei Tagen werdet ihr den
Jordan hier überschreiten, um in das Land hineinzuziehen und es in Besitz zu
nehmen, das der Herr, euer Gott, euch zu eigen gibt.
Josua
1.1-11 (Elberfelder)
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Die Ruhe in der
neugewonnenen Heimat: 21,43 - 22,9 |
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43 So gab der Herr Israel das ganze Land, das er
ihren Vätern mit einem Eid zugesichert hatte. Sie nahmen es
in Besitz und wohnten darin. 44 Und der Herr verschaffte ihnen Ruhe ringsum, genau so,
wie er es ihren Vätern mit einem Eid zugesichert hatte. Keiner von all ihren Feinden konnte ihnen Widerstand
leisten; alle ihre Feinde gab der Herr in ihre Gewalt. 45 Keine von all den Zusagen, die der Herr dem Haus Israel
gegeben hatte, war ausgeblieben; jede war in Erfüllung
gegangen.
Josua
21.43-45 (Elberfelder)
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JERUSALEM:
Das Spezielle
Sie müssen kein
Bibelgelehrter sein, um durch die oben genannten Bibelverse
schnell zu realisieren, dass das Land Israel in der Tat das
LAND ist, das Gott seinem Volk
vor 4000 Jahren versprochen
hat,
und das Gott dieses Versprechen 1385 v. Christus erfüllt
hat, als Josua das Land in Besitz nahm.
1947 wurde nun wie in der Bibel vorhergesagt, auch dieser
neue Grundstein GOTTES gelegt. Was hunderte Jahre verstreut
war, ist wieder zusammen gefügt worden,
durch Gottes grosse und wunderbare Hand.
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Segen für Israel und die Welt |
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es 44,3
 
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1.
Einleitung |
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-
Schalom
Israel ist im
Alten und im Neuen Testament das Volk der Bibel. Und durch
dieses Volk und die Bibel haben wir den Glauben an den
dreieinigen Gott empfangen. Wer sich dem Gott Israels zuwendet,
der sich als Schöpfer von Himmel und Erde vorgestellt hat,
bekommt auch eine neue, innere Verbindung zum erstberufenen
Volk.
Es geht darum,
zum Thema Israel und zu Gottes Plan mit dem jüdischen Volk und
allen Völkern zu erfahren. Es stellt nach jedem Abschnitt Fragen,
die gewinnbringend auch in Gruppen bearbeitet werden können. Die
vielen angeführten Bibelstellen belegen oder bereichern die
Aussagen. Es lohnt sich, sie nachzuschlagen. Es besteht auch die
Möglichkeit, eigene Gedanken zu jedem Thema festzuhalten.
Die einzelnen
Themen dienen als Gesprächsgrundlage. Es wird heute in den
Medien viel über Israel veröffentlicht, sodass alle heute
reflektierte oder nicht reflektierte Meinungen über Israel
kennen.
Das kann zu
hitzigen Diskussionen fuhren. Wir mochten betonen, dass wir uns
auf die Bibel abstützen. Erst in den letzten Jahrzehnten hat
sich gezeigt, wie vertrauenswürdig sie ist und dass die
Verheissungen Gottes sich wirklich erfüllen. Wir distanzieren
uns damit von humanistischen (der Mensch im Zentrum) Gedanken,
die oft den Israel kritischen Ansichten zu Grunde liegen. Die
Zitate aus der Bibel sind der Einheitsübersetzung entnommen, die
Bibelstellen rechts sind aus der Elberfelder Übersethung
entnommen.
Wir wünschen
Gottes Segen beim Studium.
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2. Gottes Liebe zu Israel und die
Erwählung Israel's |
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«Mit ewiger Liebe habe ich dich (Israel) geliebt, darum habe ich
dir so lange die Treue bewahrt.» (Jer. 31,
3b) Ein starkes Wort: Gott hat Israel geliebt und liebt
es immer noch. Gott hat diese Liebe auch verglichen mit der
nächsten und tiefsten menschlichen Beziehung: «Denn dein
Schöpfer ist dein Gemahl (dem Ehegatte).»
(Jes. 54, 5) Und Er beschreibt seine Liebe zu Israel mit
der Wertschatzung und Schutzbedürftigkeit eines kostbaren
Sinnesorganes: «Wer euch antastet, tastet meinen Augapfel an.»
(Sach. 2, 12) Aber es kommt noch
viel starker: Gott hat Israel aus allen Volkern der Erde
auserwählt und für dieses Volk eine Sonderstellung vorgesehen. «Dich
hat der Herr, dein Gott, ausgewählt, damit du unter allen
Volkern, die auf der Erde leben, das Volk wirst, das Ihm
persönlich gehört. Nicht weil ihr zahlreicher als die andern
Volker wartet... Ihr seid das kleinste unter allen Volkern.»
(5. Mose 7, 6-7)
Wenn man beide Verse liest,
sieht man, dass sich diese Erwählung nicht auf natürlichem
Vorzuge stutzt. Gott hat unbegründet so entschieden. Die
Erwählung Israels nahm bei Abraham ihren Anfang (zirka
2000 v. Chr.). Es gibt dazu eine grundlegende, wichtige
Bibelstelle: (1. Mose 12, 1-3)
«Der Herr sprach zu Abram:
Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus
deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde. Ich
werde dich zu einem grossen Volk machen, dich segnen und deinen
Namen gross machen. Ein Segen sollst du sein. Ich will segnen,
die dich segnen; wer dich verwünscht, den will ich verfluchen.
Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen.»
Israel wird ein grosses, gesegnetes Volk sein und für alle
Menschen zum Segensvermittler werden. Aber an Israel werden sich
die Menschen scheiden. Einige werden Israel Gutes wünschen,
andere werden Israel verwünschen. Diese Segensverheissung wurde
den Erzvätern Abraham, Isaak (seinem Sohn) und Jakob (seinem
Enkel) bestätigt und betrifft alle Nachkommen aus dieser Linie,
das heisst das Volk Israel mit den 12 Stämmen.
(Psalm 105, 8-10)
Die Auserwählung hat Israel
sehr einsam gemacht. Seine Geschichte ist über Tausende von
Jahren, insbesondere auch durch die Zeit der Kirchengeschichte,
gezeichnet von Blut und Tranen. Die Erwählung Israels ist ein
Problem für alle Menschen: Für Israel selber: Es verfallt in
Hochmut (Wir sind auserwählt) oder Verzweiflung (Wahren wir doch
wie alle andern). Für die Menschen aus den Volkern: Ich hasse
sie (Die meinen, sie seien besser), oder ich beneide sie (Ware
ich doch auch jüdisch). Die Erwählung ist aus Gottes
Souveränität entstanden. Sie ist unwiderruflich
(Rom. 11, 28-29) und kann von uns Menschen nicht erklärt
werden.
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Gedanken / Fragen |
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- 1. Liebt Gott nur Israel? Liebt Er auch mich?
(Joh. 3, 16 Offb. 1, 5b)
2. Wie wird die Beziehung zwischen Gott und
den Christen beschrieben? (Joh. 10, 27-28)
Was sagt Er über die Gläubigen aus den Nationen
(1. Petr. 2, 9-10)
3. Wie empfindest du und wie reagierst du
auf die unwiderrufliche Erwählung Israels?
4. Hast du dich schon festgelegt, ob du
Israel segnen oder verwünschen willst?
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3 Der HERR ist ihm von ferne erschienen: "Ja,
mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt; darum habe ich dir <meine>
Güte bewahrt. Jer. 31, 3b |
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5 Denn dein Gemahl ist dein Schöpfer, HERR
der Heerscharen ist sein Name, und dein Erlöser ist der Heilige
Israels: Gott der ganzen Erde wird er genannt.
Jes. 54, 5
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12 Denn so spricht der HERR der Heerscharen, nachdem die
Herrlichkeit mich ausgesandt hat, über die Nationen, die euch
geplündert haben - denn wer euch antastet, tastet meinen Augapfel
an. Sach. 2, 12 |
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6 Denn du bist dem HERRN, deinem Gott, ein
heiliges Volk. Dich hat der HERR, dein Gott, erwählt, daß du ihm
als Eigentumsvolk gehörst aus allen Völkern, die auf dem
Erdboden sind
7 Nicht weil ihr mehr wäret als alle Völker, hat der HERR sich
euch zugeneigt und euch erwählt - ihr seid ja das geringste
unter allen Völkern.
5. Mose 7, 6-7 |
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1 Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus
deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus
deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde
2 Und ich will dich zu einer großen Nation machen, und ich will
dich segnen, und ich will deinen Namen groß machen, und du
sollst ein Segen sein.
3 Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir flucht, den
werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle
Geschlechter der Erde! 1. Mose 12, 1-3 |
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8 Er gedenkt ewig seines Bundes - des
Wortes, das er geboten hat auf tausend Geschlechter hin
9 den er gemacht hat mit Abraham, und seines Eides an Isaak
10 Er richtete ihn auf für Jakob zur Ordnung, Israel zum ewigen
Bund, Psalm 105, 8-10 |
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28 Hinsichtlich des Evangeliums sind sie
zwar Feinde um euretwillen, hinsichtlich der Auswahl aber
Geliebte um der Väter willen.
29 Denn die Gnadengaben und die Berufung Gottes sind unbereubar.Rom.
11, 28-29
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16
Denn so hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen
Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht,
sondern ewiges Leben hat. Joh. 3, 16 |
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5
und von Jesus Christus, <der> der treue Zeuge <ist>, der
Erstgeborene der Toten und der Fürst der Könige der Erde! Dem,
der uns liebt und uns von unseren Sünden erlöst hat durch sein
Blut.Offb. 1, 5b |
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28
und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in
Ewigkeit[Ab], und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.
29 Mein Vater,
der <sie> mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann
<sie> aus der Hand <meines> Vaters rauben. Joh.
10, 27-28 |
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9
Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches
Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum, damit
ihr die Tugenden dessen verkündigt, der euch aus der Finsternis
zu seinem wunderbaren Licht berufen hat;
10 die ihr einst
"nicht ein Volk" wart, jetzt aber ein Volk Gottes seid; die ihr
"nicht Barmherzigkeit empfangen hattet", jetzt aber
Barmherzigkeit empfangen habt.1. Petr. 2,
9-10 |
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3. Israel: Gottes Bundesvolk |
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In der Bibel sind mehrere
Bündnisse zwischen Gott und Israel beschrieben. Der Bund mit
Abraham «lch (Gott) schliesse meinen Bund zwischen mir und dir
samt deinen Nachkommen, einen ewigen Bund.»
(1. Mose 17, 7) Der Bund ist ein
Segensbund, wie wir schon in (1. Mose 12,
1-3) gesehen haben
Der Bund ist fast
bedingungslos für Abraham, ausser, dass er aus seinen früheren
Beziehungen (Land, Verwandtschaft, Familie) aussteigen und alle
männlichen Nachkommen beschneiden muss. Es ist ein ewiger Bund,
der für die Kinder Abrahams über Isaaks Linie
(1. Mose 17, 21) gilt. Die
Beschneidung ist das Bundeszeichen. Der Bund mit Moses und dem
Volk Israel. Beim Auszug aus Ägypten unter der Leitung von Mose
wurden die Nachkommen Abrahams in der Wuste zu einem Volk, mit
dem Gott wieder einen Bund schloss. «Jetzt aber, wenn ihr auf
meine Stimme hort und meinen Bund haltet, werdet ihr unter den
Volkern mein ganz besonderes Eigentum sein. Mir gehört die ganze
Erde, ihr aber solIt mir als ein Reich von Priestern und als ein
heiliges Volk gehören.» (2. Mose 19, 5-6)
Wieder eine hohe Berufung.
Aber sie wird nur Realität, wenn das Volk Israel seinem Gott
gehorcht. Zwei Kapitel in der Bibel sprechen lang und breit über
die Folgen von Israels Verhalten. Sie werden «Segen oder Fluch»
genannt: (3. Mose 26) und
(5. Mose 28). Es lohnt sich, eines dieser Kapitel
durchzulesen. Der Bund mit Moses und dem Volk Israel ist ein
Segensbund mit Bedingungen.
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3.1 Welcher Bund gilt
nun für Israel?
Beide: Der bedingungslose
Abrahams-bund und der Mosesbund mit Bedingungen. Wir verstehen
jetzt, warum Israel nie ganz verworfen werden kann
(Rom. 11, 2), aber für sein Versagen und seine Untreue auch bestraft wird.
Übrigens hat Gott mit keinem andern Volk einen gleichartigen
Bund abgeschlossen. Deshalb merke dir: Israel ist Gottes
Bundesvolk. Erstaunlicherweise spricht das Alte Testament von
einem neuen Bund, der einmal kommen soll: «lch (Gott) werde mit
dem Haus Israel und dem Haus Juda einen neuen Bund schliessen.
Nicht wie den Bund, den ich mit ihren Vätern (unter Mose)
geschlossen habe... Diesen meinen Bund haben sie gebrochen.»
(Jer. 31, 31-32) Jesus erklärt uns,
dass Er den neuen Bund durch seinen stellvertretenden Tod
ermöglicht hat, damit viele (alle, die wollen) diesen Bund
annehmen können. Es geht dabei um die Vergebung der Sünden und
den direkten Zugang zu Gott. - «Das ist mein Blut, das Blut des
Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sunden.»
(Matth. 26, 28)
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3.2 Gilt der neue
Bund auch für Israel?
Er gilt für jeden Menschen,
der Jesus als Erlöser annehmen will. So haben ihn auch schon
viele Juden/lsraeli angenommen. Interessanterweise hat Israel
aber auch als Volk eine Verheissung, die sich noch nicht erfüllt
hat. «...dann wird ganz Israel gerettet werden...»
(Rom. 11, 26-27) Schon im Alten
Testament wurde das erwähnt: (Ez.
36,25-27) und (Jes. 45,17)
Die Verheissung für König
David, dass immer ein König aus seinem Haus auf dem Thron sitzen
werde (2. Sam. 7, 16) wird in
(Ps. 89, 4-5) als Bund bezeichnet. Mit (Luk. 1, 32-33) und
(Ez. 37, 25) bezieht sich dieser
Bund auf die ewige Königsherrschaft von Jesus.
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- 1. Denkst Du, dass die jüdischen Menschen ihre Bündnisse mit
Gott kennen?
2. Kennst du Ereignisse aus der
jurischen Geschichte, die dem Abrahams-bund oder dem Mosesbund
zuzurechnen sind?
3. Kein Volk hat über Jahrtausende soviel
gelitten wie Israel. Kannst du nachempfinden, was für Gedanken
jurische
Menschen über ihre Identität und ihre Geschichte haben?
4. Hast du deine Beziehung zu Jesus schon
einmal als Bund betrachtet?
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7
Und ich werde meinen Bund aufrichten zwischen mir und dir und
deinen Nachkommen nach dir durch <alle> ihre Generationen zu
einem ewigen Bund, um dir Gott zu sein und deinen Nachkommen
nach dir. 1. Mose 17, 7 |
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1
Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Land und aus deiner
Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das
ich dir zeigen werde
2 Und ich will dich zu einer großen Nation machen, und
ich will dich segnen, und ich will deinen Namen groß machen, und
du sollst ein Segen sein.
3 Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dir
flucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet
werden alle Geschlechter der Erde! 1. Mose
12, 1-3 |
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21
Aber meinen Bund werde ich mit Isaak aufrichten, den Sara dir im
nächsten Jahr um diese Zeit gebären wird.
1. Mose 17, 21 |
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5 Und nun, wenn
ihr willig auf meine Stimme hören und meinen Bund halten werdet,
dann sollt ihr aus allen Völkern mein Eigentum sein; denn mir
gehört die ganze Erde.
6 Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und
eine heilige Nation sein. Das sind die Worte, die du zu den
Söhnen Israel reden sollst. 2. Mose 19,
5-6
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2 Gott hat sein
Volk nicht verstoßen, das er vorher erkannt hat. Oder wißt ihr
nicht, was die Schrift bei Elia sagt? Wie er vor Gott auftritt
gegen Israel: Rom. 11, 2 |
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31
Siehe, Tage kommen, spricht der HERR, da schließe ich mit dem
Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund.
32 nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern
geschlossen habe an dem Tag, als ich sie bei der Hand faßte, um
sie aus dem Land Ägypten herauszuführen, - diesen meinen Bund
haben sie gebrochen, obwohl ich doch ihr Herr[A] war, spricht
der HERR. Jer. 31, 31-32 |
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28 Denn dies ist
mein Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur
Vergebung der Sünden Matth. 26, 28 |
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26 und so wird
ganz Israel errettet werden, wie geschrieben steht: "Es wird aus
Zion der Erretter kommen, er wird die Gottlosigkeiten von Jakob
abwenden;
27 und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich ihre
Sünden wegnehmen werde. Rom. 11, 26-27 |
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25
Und ich werde reines Wasser auf euch sprengen, und ihr werdet
rein sein; von all euren Unreinheiten und von all euren Götzen
werde ich euch reinigen.
26 Und ich werde
euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres
geben; und ich werde das steinerne Herz aus eurem Fleisch
wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben.
27 Und ich werde meinen Geist in euer Inneres geben; und
ich werde machen, daß ihr in meinen Ordnungen lebt und meine
Rechtsbestimmungen bewahrt und tut.
Ez. 36,25-27 |
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17
Israel findet Rettung in dem HERRN, ewige Rettung. Ihr werdet
nicht zuschanden und nicht zunichte werden in alle Ewigkeiten.
Jes. 45,17 |
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16
Dein Haus aber und dein Königtum sollen vor dir Bestand haben
für ewig, dein Thron soll feststehen für ewig.
2. Sam. 7, 16 |
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4 Einen Bund habe
ich mit meinem Auserwählten geschlossen, habe David, meinem
Knecht, geschworen;
5 "Bis in
Ewigkeit will ich deiner Nachkommenschaft Bestand geben und für
alle Geschlechter bauen deinen Thron. Ps.
89, 4-5 |
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32
Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und
der Herr, Gott, wird ihm den Thron seines Vaters David geben 33
und er wird über das Haus Jakobs herrschen in Ewigkeit, und
seines Königtums wird kein Ende sein. Luk.
1, 32-33 |
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25
Und sie werden in dem Land wohnen, das ich meinem Knecht Jakob
gegeben habe, in dem eure Väter gewohnt haben; und sie werden
darin wohnen, sie und ihre Kinder und ihre Kindeskinder, bis in
Ewigkeit; und mein Knecht David wird ihr Fürst sein für ewig.
Ez. 37, 25 |
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4. Die Bestimmung des Landes Israel |
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Das Land Israel wurde auch besonders auserwählt und den
Nachkommen Abrahams für immer zugesagt (1.
Mose 13, 15), das heisst Volk und Land Israel gehören
zusammen. In der Bibel steht 47 mal, dass Gott geschworen habe,
das Land dem Volk Israel zu geben. Diese starken Worte weisen
darauf hin, dass das bestritten sein wird. Im Plan von Gott geht
es letztlich um die Heilung der Folgen des Sündenfalls, der
Trennung zwischen Gott und den Menschen. Das Volk Israel im Land
Israel wird gebraucht, damit die Versöhnung durch Jesus
geschehen kann.
Die Grenzen des
berufenen Landes werden Abraham genannt: Vom Grenzbach Ägyptens
bis zum grossen Strom, dem Euphrat (1.
Mose 15,18). Möglicherweise betrifft diese Angabe alle
Sohne Abrahams, auch die der Nebenfrauen. In der Verheissung
für Israels Zukunft (Ez. 47, 15ff)
sind die Grenzen beschrieben, wie sie ungefähr heute existieren;
im Norden etwas mehr und im Suden vielleicht etwas weniger Land.
Die heutigen Ausmasse
des Staates Israel sind: Nord-Sud 400 km, West-Ost bis 105 km
und umfassen 21000, bzw 27000 km2 (mit Judä'a und Samaria).
Israel ist also ein sehr kleines Land (halb so gross wie die
Schweiz mit 41000km2).
Fast alle ausser den
bibelgläubigen Menschen sind heute überzeugt, dass man das Land
Israel teilen soll: in ein jüdisch regiertes Israel und ein
arabisches Palästina. Vielen ist das Bibelwort nicht bekannt: «lch
(Gott) werde mit ihnen (den Volkern) im Gericht streiten, um
Israel, mein Volk, und um meinen Erbbesitz, denn sie haben es
unter die Volker zerstreut und mein Land aufgeteilt.»
(Joel 4, 2)
Den Arabern (in
Israel nennt man sie heute Palästinenser) hat Gott auch grosse
Verheissungen gegeben (1. Mose 17),
20/Olreichtum). Sie dürfen in
Israel wohnen und Land vererben
(Ez. 47, 22), wenn sie sich dem
judischen Volk und dem Gott Israels unterstellen. Letztlich
werden sie mit Israel zusammen Gott dienen
(Jes. 19, 23-25).
Der Islam ist heute
der bitterste Feind Israels. Aus der Geschichte ist das
verständlich, da Israel über 1000 Jahre von islamischen
Herrschern (allerdings nicht von Jerusalem aus) regiert wurde.
Für viele Muslime stellt sich die Frage, ob Allah oder der Gott
Israels der wahre Gott ist. Dass Israel durch Kriege und
Verhandlungen (seit 1948) nicht eingenommen werden konnte, ist
für sie ein grosses Ärgernis.
Wir haben gesehen, dass das
Volk und das Land Israel wichtig sind im Plan von Gott für diese
Welt. Das bedeutet nicht, dass das Volk Israel ungestraft im
Ungehorsam leben darf (Mosesbund). Die schlimmsten Strafen waren:
- Einnahme des Nordreichs
von Israel und Wegführung in die Verbannung nach Assyrien (722
v. Chr.).
- Zerstörung des Tempels in
Jerusalem (586 v. Chr.) und 70-jahrige Verbannung nach Babylon.
Beides war die Folge des Abfalls von Gott und des Götzendienstes.
Zerstörung des 2. Tempels
(70 n. Chr.) und Zerstreuung unter die Volker (Verbot für Juden
in Jerusalem zu wohnen nach 135 n. Chr.) für gegen 2000 Jahre,
nachdem die Herrschenden Israels Jesus abgelehnt hatten.
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Fragen / Gedanken |
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- 1. Hast du realisiert, dass auch das Land Israel berufen ist und
von Gott «mein» Land genannt wird (Joel 4,
2)
2. Hast Du Hoffnung für die Araber,
auch wenn man Israel das Land überlasst, das ihm zugesagt wurde?
3. Befürwortest du politische Konsequenzen
für unser Land (UNO Abstimmungen, Aussenpolitik gegenüber
Israel, den Palästinensern und den arabischen Staaten)?
4. Sollen Christen Stellung beziehen? Gilt
die Bibel auch für Entscheidungen im Aussenministerium?
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15 Denn das ganze
Land, das du siehst, dir will ich es geben und deinen Nachkommen
für ewig. 1. Mose 13, 15
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18
An jenem Tag schloß der HERR einen Bund mit Abram und sprach:
Deinen Nachkommen habe ich dieses Land gegeben, vom Strom
Ägyptens an bis zum großen Strom, dem Euphratstrom.
1. Mose 15,18 |
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15
Und das ist die Grenze des Landes: Auf der Nordseite, vom großen
Meer an, in der Richtung auf Hetlon, bis man nach Hamat kommt,
nach Zedad hin,..... Ez. 47, 15ff |
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2
dann werde ich alle Nationen versammeln und sie ins Tal
Joschafat hinabführen. Und ich werde dort mit ihnen ins Gericht
gehen wegen meines Volkes und meines Erbteils Israel, das sie
unter die Nationen zerstreut haben. Und mein Land haben sie
geteilt. Joel 4, 2 |
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22 Und es soll
geschehen: Ihr sollt es als Erbteil verlosen unter euch und den
Fremden, die sich in eurer Mitte aufhalten, die in eurer Mitte
Söhne gezeugt haben. Und sie sollen euch gelten wie Einheimische
unter den Söhnen Israel. Mit euch sollen sie <es> als Erbteil
durch das Los erhalten mitten unter den Stämmen Israels.
Ez. 47, 22 |
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23
An jenem Tag wird es eine Straße von Ägypten nach Assur geben.
Assur wird nach Ägypten und die Ägypter nach Assur kommen, und
die Ägypter werden mit Assur <dem HERRN> dienen.
24 An jenem Tag
wird Israel der Dritte sein mit Ägypten und mit Assur, ein Segen
inmitten der Erde. 25
Denn der HERR der Heerscharen segnet es und spricht: Gesegnet
sei Ägypten, mein Volk, und Assur, meiner Hände Werk, und
Israel, mein Erbteil!
Jes. 19, 23-25 |
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2 dann werde ich
alle Nationen versammeln und sie ins Tal Joschafat hinabführen.
Und ich werde dort mit ihnen ins Gericht gehen wegen meines
Volkes und meines Erbteils Israel, das sie unter die Nationen
zerstreut haben. Und mein Land haben sie geteilt.
Joel 4, 2 |
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5. Die Feindschaft gegen Israel |
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Solange es Israel gibt, gibt es Feinde von Israel. Das Volk litt
in Ägypten (Mose/Pharao), in Persien (Esther/Haman) und im
Römerreich (Claudius, Titus). Hat die Feindschaft gegen Israel
unter christlichen Herrschern aufgehört? Leider nein. Die
Kirchenvater haben durch Jahrhunderte unbegreiflich hart zur
Verfolgung aufgerufen. Luther hat im vorgerückten Alter diese
Verurteilung der Juden übernommen. Die Nationalsozialisten haben
mit seinen Worten den Holocaust begründet. Über die letzten 2000
Jahre erlebten die Juden in der Zerstreuung durch Christen
Benachteiligung, Beraubung, Vergewaltigung, Vertreibung und
Ermordung.
Die dunkle Nacht waren die
Jahre 1938-45, als im Holocaust 6 Millionen europäische Juden
ermordet wurden, die meisten aus Polen und aus der Ukraine.
Davon waren 11/2 Millionen Kinder und Jugendliche.
Heute sind die Muslime die
grössten Feinde Israels, indem sie den Holocaust leugnen und
zur Ausrottung des Staates Israel aufrufen. Auch die
Palästinenser (Hamas und Fatah) anerkennen den Staat Israel
nicht. Zunehmend klagt auch die UNO Israel an. Aber wer Israels
Feind ist, stellt sich gegen Gott und seinen Plan:
Der Herr macht die Plane
der Volker zunichte. Der Ratschluss des Herrn bleibt ewig
bestehen. (Psalm 33, 10-11).
Wer zum Gott Israels
gehören will, kann sich nicht zu den Feinden Israels zahlen.
Auch im Wissen, dass Israel noch nicht in seine Berufung
eingetreten ist, muss man anerkennen, dass sich der Staat Israel
auffallend ernsthaft um Recht und Gerechtigkeit bemüht. Man muss
auch zur Kenntnis nehmen, dass die Muslime lügen dürfen, wenn es
für sie vorteilhaft ist.
Die Feindschaft gegen
Israel wird bis zur Wiederkunft von Jesus andauern, ja es ist
vorausgesagt, dass alle Volker gegen Israel kämpfen werden. Alle
Volker werden sich gegen Israel verbunden.
(Sach. 12, Iff)
Christen dürfen
insbesondere Pauschalverurteilungen nicht annehmen:
- «Die Juden sind doch die
Christusmörder.» Dem kann mehrfach widersprochen werden: Pilatus
war kein Jude, nur die Führer Israels haben Jesus abgelehnt,
Jesus hat sein Leben freiwillig hingegeben
(Joh. 10,18), jeder Sünder auf der Welt hat seinen Tod
mit verursacht.
- Die Gemeinde von Jesus
ist doch jetzt das auserwählte Volk. Die Juden sind «verflucht».
Man nennt das Ersatztheologie. Wer diese Lehre annimmt, macht
Gottes Verheissungen für Israel ungültig und Gott unglaubwürdig
(man konnte sich auf seine Versprechen nicht verlassen). Paulus
sagt: Keineswegs (Rom. 11, 1-2)!
Die Konsequenz der Ersatztheologie ist, dass man Israel wie
jedes andere Volk betrachtet und höchstens evangelisieren will.
Damit geht Israel einsam durch viel Leiden.
Allen Feinden Israels ist
furchtbare Strafe von Gott angedroht: Denn jedes Volk, das dir
(Israel) nicht dient, geht zugrunde, die Volker werden völlig
vernichtet. (Jes. 60, 12).
Viele Christen wundern sich,
weshalb die Israeli heute immer wieder kämpfen müssen. So ist es
vorausgesagt: (Jes. 41, 8-15):
Dreimal sagt ihnen hier Gott: Furchte dich nicht, Israel, Ich
helfe dir.
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Gedanken / Fragen |
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- 1. Ist dir eigenes, antisemitisches (anti judisches,
antizionistisches, anti israelisches) Denken bewusst geworden, und willst du das völlig aufgeben?
2.
Hast du schon einmal Pauschalverurteilungen von Juden, von
Israel, gehört?
3. Wie willst du deine Haltung zu Israel
formulieren, wenn im Gespräch mit Kollegen dieses Thema aufkommt?
4. Was sagst du zu deinem Mann und/oder
deinen Söhnen, wenn auch die Schweizer Armee gegen Israel in den
Krieg ziehen will?
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10 Der HERR macht
zunichte den Ratschluß der Nationen, er vereitelt die Gedanken
der Völker.
11 Der Ratschluß
des HERRN hat ewig Bestand, die Gedanken seines Herzens von
Geschlecht zu Geschlecht. Psalm 33, 10-11 |
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1 Ausspruch, Wort des HERRN über Israel. Es
spricht der HERR, der den Himmel ausspannt und die Grundmauern
der Erde legt und den Geist des Menschen in seinem Inneren
bildet..... Sach. 12ff |
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18
Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selbst.
Ich habe Vollmacht, es zu lassen, und habe Vollmacht, es
wiederzunehmen. Dieses Gebot habe ich von meinem Vater empfangen.
Joh. 10,18 |
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1
Ich sage nun: Hat Gott etwa sein Volk verstoßen? Das ist
ausgeschlossen! Denn auch ich bin ein Israelit aus der
Nachkommenschaft Abrahams, vom Stamm Benjamin.
2 Gott hat sein
Volk nicht verstoßen, das er vorher erkannt hat. Oder wißt ihr
nicht, was die Schrift bei Elia sagt? Wie er vor Gott auftritt
gegen Israel: Rom. 11, 1-2 |
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12
Denn die Nation und das Königreich, die dir nicht dienen wollen,
werden zugrunde gehen. Diese Nationen werden verheert werden, ja
verheert. Jes. 60, 12 |
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8
Du aber, Israel, mein Knecht, Jakob, den ich erwählt habe,
Nachkomme Abrahams, meines Freundes
9 du, den ich
ergriffen von den Enden der Erde und von ihren fernsten Gegenden
her gerufen habe, zu dem ich sprach: Mein Knecht bist du, ich
habe dich erwählt und nicht verworfen,
10 fürchte dich
nicht, denn ich bin mit dir! Habe keine Angst, denn ich bin dein
Gott! Ich stärke dich, ja, ich helfe dir, ja, ich halte dich mit
der Rechten meiner Gerechtigkeit
11 Siehe,
beschämt und zuschanden werden alle, die <in Feindschaft> gegen
dich entbrannt sind. Es werden wie nichts und gehen zugrunde die
Männer, die den Rechtsstreit mit dir führen
12 Du wirst sie
suchen und nicht finden, die Männer, die mit dir zanken. Wie
nichts und wie Nichtigkeit werden die Männer, die mit dir Krieg
führen
13 Denn ich bin
der HERR, dein Gott, der deine Rechte ergreift, der zu dir
spricht: Fürchte dich nicht! Ich, ich helfe dir!
14 Fürchte dich
nicht, du Wurm Jakob, du Häuflein Israel! Ich, ich helfe dir,
spricht der HERR, und dein Erlöser ist der Heilige Israels
15 Siehe, ich
habe dich zu einem scharfen, neuen Dreschschlitten gemacht, mit
Doppelschneiden versehen: du wirst Berge dreschen und zermalmen
und Hügel der Spreu gleichmachen. Jes. 41,
8-15
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6. Umsetzung Die Wiederherstellung und
die Erweckung Israels |
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Die Erwählung Israels ist eigentlich eine Berufung. Sie sollen
im Land Israel Gott als sein Volk dienen. Ezechiel sieht es so
voraus: Dann werdet ihr in dem Land wohnen, das Ich euren Vätern
gab. Ihr werdet mein Volk sein und Ich werde euer Gott sein. Ez.
36, 28 Die Gläubigen in den Nationen haben ebenso eine Berufung:
Sie sollen Gottes Volk sein, das in den Nationen Gott dient.
Heute haben einige Christen/innen den Wunsch, die andere
Berufung anzunehmen. Das ist Rebellion und stösst mit Recht auf
Ablehnung bei Christen und Christinnen. Wer denkt, alle mussten
die jüdischen Feste feiern (man darf sie feiern), muss zur
Kenntnis nehmen, dass sich die jüdischen Feste auf den Auszug
aus Ägypten beziehen, die christlichen auf Jesus. Wer das Halten
des Sabbats befürwortet, sei auf (Rom. 14,
5) hingewiesen.
Als Gottes Volk gehören wir
zusammen. Aber Juden werden durch den Glauben nicht der
christlichen Kirche zugefugt, sondern die Christen/ innen werden
in den Ölbaum Israels eingepflanzt (Rom.
11,17ff). Christen gehören zu Israel, aber sie sind
nicht Israel.
Schon immer sind einige
Juden zum Glauben an Jesus gekommen. Seit dem 6-Tage Krieg
(1967) hat sich diese Zahl in und ausserhalb Israels
vervielfacht. Man nennt sie messianische Juden. Sie treffen sich
heute oft in betont jüdischen Gemeinden. Sie sind für Christen
eine Freude, für die meisten Israeli ein riesiges Problem (nach
der jahrhundertel angen Verfolgung). Es ist vorgesehen, dass
messianische Juden und Christen sich gegenseitig anerkennen,
eins werden und ihre verschiedenen Berufungen leben.
(Eph. 2, 14-17).
Die ersten jüdischen
Gläubigen haben im Apostelkonzil (Apg. 15,
28-29) den nichtjüdischen zugestanden, dass sie nicht
jüdisch werden müssen. Heute suchen die messianischen Juden als
Juden ihren Glauben an Jesus zu leben.
Man beachte, dass auch in
Zukunft Juden und Nichtjuden unterschieden werden, zum Beispiel
in der Offenbarung: 144 000 Menschen aus Israel und eine grosse
Schar, die niemand zahlen kann, aus allen Nationen... und
Sprachen (Offb. 7, 4-9).
Das Zentrum von Israel
ist die Hauptstadt Jerusalem. Dort hat sich das Leiden, die
Auferstehung und die Auffahrt von Jesus ereignet, und dorthin
wird Er auch zurückkehren. Deshalb wird Jerusalem in der Bibel
als Hauptstadt der Welt betrachtet. Man sagt, es sei die am
meisten umkämpfte Stadt der Welt: 26-mal eingenommen, 19-mal
zerstört. Auch heute wird um sie gestritten. Man will sie teilen
oder ganz einnehmen. Immer neue Plane wird vorgelegt und
diskutiert. Israel ist einsam und angefochten. Es braucht die
Unterstützung der Bibelgläubigen aus den Nationen. Sie werden
das aus Dankbarkeit gerne auf sich nehmen: Paulus schreibt: Wenn
die Heiden an ihren (Israels) geistlichen Gütern Anteil erhalten
haben, (durch sie gesegnet wurden), so sind sie auch
verpflichtet, ihnen mit irdischen Gütern (mit allem, was sie
haben) zu dienen. (Rom. 15, 27)
Die Gläubigen aus den
Nationen unterstützen Israel heute durch Fürbitte (Israel
Gebetskreise), Gaben für die Bedürftigen in Israel und in der
Zerstreuung, Mithilfe bei der Alijah (Ruckwanderungshilfe für
Arme, um in Israel einzuwandern), den Kauf von Israelprodukten
und durch Medienarbeit.
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- 1. Hast du dich bisher für die Vorgänge in Israel interessiert?
Hast du Israel schon einmal besucht?
Was ist dir dort besonders auf gefallen?2. Hast du deine
eigene Berufung angenommen und Israels Berufung bewusst
anerkannt?
3. Kennst du messianische Juden? Wie
erlebst du sie?
4. Hast du dich schon entschlossen, Israel
zu dienen? Wie konnte das für dich aussehen?
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5
Der eine hält einen Tag vor dem anderen[b], der andere aber hält
jeden Tag <gleich>. Jeder aber sei in seinem eigenen Sinn völlig
überzeugt! Rom. 14, 5 |
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17
Wenn aber einige der Zweige herausgebrochen worden sind und du,
der du ein wilder Ölbaum warst, unter sie eingepfropft und der
Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaumes mit teilhaftig geworden
bist….. Rom. 11,17ff |
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14
Denn er ist unser Friede. Er hat aus beiden eins gemacht und
die Zwischenwand der Umzäunung, die Feindschaft, in seinem
Fleisch abgebrochen
15 Er hat das
Gesetz der Gebote in Satzungen beseitigt, um die zwei - Frieden
stiftend - in sich selbst zu einem neuen Menschen zu schaffen
16 und die beiden
in einem Leib mit Gott zu versöhnen durch das Kreuz, durch das
er die Feindschaft getötet hat.
17 Und er kam und
hat Frieden verkündigt euch, den Fernen, und Frieden den Nahen.
Eph. 2, 14-17 |
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28
Denn es hat dem Heiligen Geist und uns gut geschienen, keine
größere Last auf euch zu legen als diese notwendigen Stücke:
29 euch zu
enthalten von Götzenopfern und von Blut und von Ersticktem und
von Unzucht. Wenn ihr euch davor bewahrt, so werdet ihr wohl tun.
Lebt wohl!" Apg. 15, 28-29 |
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4
Und ich hörte die Zahl der Versiegelten: 144000 Versiegelte, aus
jedem Stamm der Söhne Israels [a].
a) Kap. 14,1
5 Aus dem Stamm
Juda[a] 12000
Versiegelte, aus dem Stamm Ruben[b]
12000, aus dem Stamm Gad[c]
12000, a) 1Mo 29,35
b) 1Mo 29,32
c) 1Mo 30,11
6 aus dem Stamm
Asser[a] 12000,
aus dem Stamm Naftali[b]
12000, aus dem Stamm Manasse[c]
12000, a) 1Mo 30,13
b) 1Mo 30,8
c) 1Mo 41,51
7 aus dem Stamm
Simeon[a] 12000,
aus dem Stamm Levi[b]
12000, aus dem Stamm Issaschar[c]
12000, a) 1Mo 29,33
b) 1Mo 29,34
c) 1Mo 30,18
8 aus dem Stamm
Sebulon[a] 12000,
aus dem Stamm Josef[b]
12000, aus dem Stamm Benjamin[c]
12000 Versiegelte. a)
1Mo 30,20 b) 1Mo
30,24 c) 1Mo
35,18
9 Nach diesem sah
ich: und siehe, eine große Volksmenge, die niemand zählen konnte,
aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, stand
vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Gewändern[a]
und Palmen in ihren Händen. a) Kap. 3,4.5
Offb. 7, 4-9 |
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27
Es hat ihnen nämlich wohlgefallen, auch sind sie ihre Schuldner.
Denn wenn die Nationen ihrer geistlichen <Güter> teilhaftig
geworden sind, so sind sie verpflichtet, ihnen auch in den
leiblichen zu dienen. Rom. 15, 27 |
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7. Die Wiederherstellung und die
Erweckung Israels |
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Das Schreiben dieser Projektarbeit hat mich gefordert und
manchmal habe ich mich gefragt, auf welcher Handlungsebene wohl
meine eigenen Schwierigkeiten liegen. Alle drei Handlungsebenen
waren meiner Meinung nach, je nach Thematik, beteiligt. Weitere
Alltagsaufgaben, die auch zu meinem Leben gehören, erschwerten
das Schreiben der Arbeit noch zusätzlich.
Während unserer Lebenszeit
bewirkt Gott etwas noch nie Dagewesenes. Es ist der grösste
Eingriff in die Menschheitsgeschichte seit der Zeit von Jesus.
Seltsamerweise leben die meisten Christen völlig daran vorbei.
Es ist die Sammlung des jüdischen Volkes in Israel, die
Rückwanderung aus der weltweiten Zerstreuung. Nach 135 n. Chr.
durfte kein Jude mehr in Jerusalem wohnen. Viele waren schon
vorher umgebracht oder weggeführt worden (Zerstörung des 2.
Tempels 70 n. Chr.) Es ist unglaublich, dass das jüdische Volk
die fast 2000-jahrige Zerstreuung überlebt hat. Geschah es
durch ihre Gesetzestreue oder die Feindschaft der Volker? Oder
war es ein unerklärlicher Schutz? Seit 1882 kommen die jüdischen
Menschen in Wellen nach Israel zurück. Seit dem 14. Mai 1948
gibt es einen Staat Israel. Dass die Juden sich aus gegen 150
Nationen zusammenfinden und irgendwie zusammenleben können (mit
ihren verschiedenen Sprachen und Kulturen) und durch ihre vielen
Feinde nicht vertrieben wurden, sind weitere wunderbare
Geschehnisse.
Zurzeit sind 5,5 Millionen
Einwohner in Israel jüdisch. Man rechnet weltweit mit ungefähr
20 Millionen Juden/innen, die nach dem israelischen
Ruckkehrgesetz nach Israel einwandern durften. Nach Ansicht der
orthodoxen Juden darf nur einwandern, wer durch die Mutter
jüdisch ist, das heisst gegen 14 Millionen.
Die Wiederherstellung
Israels ist die Erfüllung der Worte der alten Propheten Israels.
Dutzende Male wurde ihnen gesagt, dass Israel wieder
zurückkehren wird aus allen Himmelsrichtungen, sogar vom Ende
der Erde (5. Mose, 30, 3-5 und
Jes. 43, 5-6). Die Sammlung ist
Gottes Initiative, zu seiner Ehre, und wird oft mit dem Satz
eingeleitet: Ich wende euer Geschick...
Die Rückkehr der Juden nach
Israel ist nur ein Schritt in ihre Berufung. Es braucht dazu
noch die Bundeserneuerung: Wir wollen dein Volk sein und du
allein sollst unser Gott sein. Und die Herzenserneuerung durch
die Begegnung mit Jesus, dem Retter. Das heisst Israel braucht
drei Schritte, um in seine Berufung zu kommen, wahrend die
Menschen aus den Nationen nur Umkehr und Annahme von Jesus
bedürfen, also einen Schritt.
- Im Alten Testament wird
mehrfach gesagt, dass Nichtjuden den Juden helfen werden
zurückzukehren (Jes. 49, 22). Besonders notwendig ist diese
Hilfe für die armen Juden weltweit, insbesondere diejenigen,
.die noch im Gebiet der früheren Sowjetunion zerstreut sind. Da
der Holocaust geschehen ist und die Judenfeindlichkeit weiter
vorhanden ist, besteht auch eine Dringlichkeit zu helfen.
- Die Bundeserneuerung muss
Israel als ganzes Volk selber vornehmen. Wir können nur
ermutigen, dass Gott immer wieder geholfen hat, wenn Israel
schuldbewusst zu Ihm zurückgekehrt ist.
- Die Herzenserneuerung
wird vor sich gehen, wenn Jesus zu ihnen sagen wird: Ich bin
Jesus, euer Bruder. Entsprechend der Begegnung der Bruder mit
Josef in Ägypten: Ich bin Josef, euer Bruder... Denn um Leben zu
erhalten, hat mich Gott vor euch hergeschickt.
(1. Mose 45, 4-5).
Den Christen wurde nicht
gesagt, die Juden zu missionieren, sondern das Evangelium zu den
Grenzen der Erde zu bringen. Ausnahmen wird es immer wieder
geben, sodass einzelne jüdische Menschen durch Christen zum
Glauben kommen. Einzigartig wird das auferweckte Israel in
(Ez. 36, 24-27) und (Ez. 37, 1-14)
beschrieben.
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- 1. Hast du dich schon einmal mit der Sammlung des jüdischen
Volkes in Israel befasst?
2. Meistens sind
Einwanderer nach drei Generationen in einem Land völlig
assimiliert. Kannst du darüber staunen, dass Israel weltweit die 2000-jahrige Zerstreuung überlebt
hat?
3. Unterstützest du ein Israel Hilfswerk?
Welches und weshalb?
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4
Da sagte Josef zu seinen Brüdern: Tretet doch zu mir heran! Und
sie traten heran. Und er sagte: Ich bin Josef, euer Bruder, den
ihr nach Ägypten verkauft habt.
5 Und nun seid
nicht bekümmert, und werdet nicht zornig <auf euch selbst>, daß
ihr mich hierher verkauft habt! Denn zur Erhaltung des Lebens
hat Gott mich vor euch hergesandt.
1. Mose 45, 4-5
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24
Und ich werde euch aus den Nationen holen und euch aus allen
Ländern sammeln und euch in euer Land bringen.
25 Und ich werde
reines Wasser auf euch sprengen, und ihr werdet rein sein; von
all euren Unreinheiten und von all euren Götzen werde ich euch
reinigen
26 Und ich werde
euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres
geben; und ich werde das steinerne Herz aus eurem Fleisch
wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben
27 Und ich werde
meinen Geist in euer Inneres geben; und ich werde machen, daß
ihr in meinen Ordnungen lebt und meine Rechtsbestimmungen
bewahrt und tut.
Ez. 36, 24-27 |
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Die Vision von den Totengebeinen
1
Die Hand des HERRN kam über mich, und er führte mich im Geist
des HERRN hinaus und ließ mich nieder mitten im Tal; und dieses
war voller Gebeine
2 Und er führte
mich ringsherum an ihnen vorüber; und siehe, es waren sehr viele
auf der Fläche des Tales, und siehe, sie waren sehr vertrocknet.
3 Und er sprach
zu mir: Menschensohn, werden diese Gebeine <wieder> lebendig?
Und ich sagte: Herr, HERR, du weißt es.
4 Da sprach er zu
mir: Weissage über diese Gebeine und sage zu ihnen: Ihr
vertrockneten Gebeine, hört das Wort des HERRN!
5
So spricht der Herr, HERR, zu diesen Gebeinen: Siehe, ich bringe
Odem in euch, daß ihr <wieder> lebendig werdet
6 Und ich lege
Sehnen an euch und lasse Fleisch über euch wachsen und überziehe
euch mit Haut, und ich gebe Odem in euch, daß ihr <wieder>
lebendig werdet. Und ihr werdet erkennen, daß ich der HERR bin
7 Und ich
weissagte, wie mir befohlen war. Da entstand ein Geräusch, als
ich weissagte, und siehe, ein Getöse: und die Gebeine rückten
zusammen, Gebein an Gebein.
8 Und ich sah,
und siehe, <es entstanden> Sehnen an ihnen, und Fleisch wuchs,
und Haut zog sich über sie oben darüber; aber es war <noch> kein
Odem in ihnen
9 Und er sprach
zu mir: Weissage dem Odem, weissage, Menschensohn, und sprich zu
dem Odem: So spricht der Herr, HERR: Komm von den vier Winden
her, du Odem, und hauche diese Erschlagenen an, daß sie <wieder>
lebendig werden!
10 Da weissagte
ich, wie er mir befohlen hatte; und der Odem kam in sie, und sie
wurden <wieder> lebendig und standen auf ihren Füßen, ein sehr,
sehr großes Heer
11 Und er sprach
zu mir: Menschensohn, diese Gebeine, sie sind das ganze Haus
Israel. Siehe, sie sagen: Unsere Gebeine sind vertrocknet, und
unsere Hoffnung ist verloren; es ist aus mit uns
12 Darum weissage
und sprich zu ihnen: So spricht der Herr, HERR: Siehe, ich öffne
eure Gräber und lasse euch aus euren Gräbern heraufkommen als
mein Volk und bringe euch ins Land Israel.
13 Und ihr werdet
erkennen, daß ich der HERR bin, wenn ich eure Gräber öffne und
euch aus euren Gräbern heraufkommen lasse als mein Volk.
14 Und ich gebe
meinen Geist in euch, daß ihr lebt, und werde euch in euer Land
setzen. Und ihr werdet erkennen, daß ich, der HERR, geredet und
es getan habe, spricht der HERR.
Ez. 37, 1-14 |
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8. Die Zukunft Israels |
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Die Zukunft Israels wird wunderbar sein. Keinem Volk auf Erden
wurden solche Verheissungen zugesagt. Allerdings spricht die
Bibel auch davon, dass vorher viel Not über Israel kommt. Ob sie
endlich ganz zur Ruhe kommen, wenn Jesus erscheint, der von
ihnen erwartete Messias? Ob Er seine Fusse auf den Ölberg setzt
(Sach. 14, 4), wenn sie in einer völlig aussichtslosen
Notlage sind? Wir werden es sehen. Sein Kommen wird ja
überraschend sein.
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8.1 Verheissungen
Gott sagt zu Israel: Ich verwandle eure Trauer in Jubel,
tröste und erfreue euch nach eurem Kummer.
(Jer. 31, 13b)
Ich pflanze euch ein in eurem Land,
und nie mehr werdet ihr ausgerissen. (Am. 9, 15)
Ich, der Ich euch zerstreut habe, werde euch wieder sammeln und
hüten,
wie ein Hirt seine Herde. ( Jer. 31,10)
Ich will euch mehr Gutes erweisen als je zuvor.
(Ez. 36, 11c). Auch
(5. Mose 30, 5)
Ihr werdet in eurem Land wohnen... dort werdet ihr in Sicherheit
leben,
ihr werdet Hauser bauen und Weinberge anlegen...
(Ez. 28, 25-26) Viele Menschen, mein ganzes Volk Israel,
lasse Ich zu euch kommen. (Ez. 36,12)
Meine Gnade wird nie von euch weichen
und der Bund meines Friedens nicht wanken, well Ich Erbarmen mit
euch habe. (Jes. 54, 10b) Ihr alle
werdet Priester des Herrn genannt werden... Was die Volker
besitzen, werdet ihr geniessen... Doppelte Schande musstet ihr
ertragen..., doppelten Besitz werdet ihr in eurem Land erhalten...
Eure Nach kommen werden bei allen Nationen bekannt sein. Jeder,
der sie sieht, wird erkennen: das sind die Nachkommen (der
verachteten und verfolgten Juden), die der Herr gesegnet hat.
(Jes. 61, 6-9) Man konnte noch
lange fortfahren. Beachte, dass diese Bibelzitate in direkte
Rede umgewandelt sind. Aber das grösste wird sein, wenn Gott
wieder in ihrer Mitte wohnen wird: Juble und freu dich, Tochter
Zion; denn siehe, Ich komme und wohne in deiner Mitte.
(Sach. 2, 14) und
(Ez. 37, 26-27)
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8.2. Zukünftiges
Jerusalem wird die Hauptstadt der Welt
sein, weil Gott dort wohnt. Man wird sie deshalb Thron des Herrn
(Jer. 3, 17), Stadt des grossen K6-nigs
(Psalm 48, 3) und prächtige Krone
(Jes. 62,3) nennen. Alle Volker werden regelmässig
hinaufziehen, um den König, den Herrn der Heere (Gott),
anzubeten. (Sach. 14,16 und Jes. 66, 23)
Und dort holen sie sich Verheisung, um ihre Probleme losen zu
können. (Jes. 2, 2-4)
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8.3. Gedanken
Weshalb sollen wir uns mit
dem zukünftigen Segen Israels befassen? Weil das jüdische Volk,
die Israeli, jetzt unsern Trost und unsere Ermutigung brauchen:
Tröstet, tröstet mein Volk,
spricht euer Gott. Redet Jerusalem zu Herzen und verkündet der
Stadt, dass ihr Frondienst zu Ende geht, dass ihre Schuld
beglichen ist. (Jes. 40, 1 -2)
Gleichzeitig sucht Gott
Fürbitter/innen, damit sich die vielen, wunderbaren
Verheissungen erfüllen: Um Zions willen kann ich nicht schweigen,
um Jerusalems willen nicht still sein, bis das Recht in ihm
aufstrahlt wie ein helles Licht und sein Heil aufleuchtet wie
eine brennende Fackel. - Auf deine Mauern, Jerusalem, stellte
Ich (Gott) Wachter. Weder bei Tag noch bei Nacht dürfen sie
schweigen. Ihr, die ihr den Herrn an Zion erinnern sollt, gönnt
euch keine Ruhe! Lasst auch Ihm keine Ruhe, bis Er Jerusalem
wieder aufbaut, bis Er es auf der ganzen Erde berühmt macht.
(Jes.
62,1 und 6-7)
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Gedanken / Fragen |
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- 1. Hast du in diesen sieben Kapiteln Übersicht bekommen
- über den Plan Gottes mit Israel?
- über den Segen, der durch Israel zu allen Nationen kam und
kommt?2. Kannst du mitempfinden, wie einsam
und bedrangt Israel jetzt ist?
3. Kennst du jemanden, den du mit den
Worten über die Zukunft Israels ermutigen kannst?
4. Hast du eine Fürbitte-Berufung für
Jerusalem oder für Israel?
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4
Und seine Füße werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen, der
vor Jerusalem im Osten <liegt>; und der Ölberg wird sich von
seiner Mitte aus nach Osten und nach Westen spalten zu einem
sehr großen Tal, und die <eine> Hälfte des Berges wird nach
Norden und seine <andere> Hälfte nach Süden weichen
Sach. 14, 4 |
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13
Dann wird die Jungfrau sich erfreuen am Reigen, junge Männer und
Greise miteinander. Und ich will ihre Trauer in Freude
verwandeln und will sie trösten und erfreuen in ihrem Kummer
Jer. 31, 13b |
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15 Ich pflanze
sie in ihr Land ein. Und sie sollen nicht mehr herausgerissen
werden aus ihrem Land, das ich ihnen gegeben habe, spricht der
HERR, dein Gott. Am. 9, 15
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11
Und ich werde Menschen und Vieh auf euch vermehren, und sie
werden sich vermehren und fruchtbar sein; und ich werde euch
bewohnt sein lassen wie in euren früheren Zeiten und werde euch
Gutes tun mehr als in euren Anfängen. Und ihr werdet erkennen,
daß ich der HERR bin.
Ez. 36, 11c |
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5
Und der HERR, dein Gott, wird dich in das Land bringen, das
deine Väter in Besitz genommen haben, und du wirst es in Besitz
nehmen. Und er wird dir Gutes tun und dich zahlreicher werden
lassen als deine Väter.
5. Mose 30, 5 |
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25
So spricht der Herr, HERR: Wenn ich das Haus Israel aus den
Völkern sammle, unter die sie zerstreut worden sind, und ich
mich an ihnen vor den Augen der Nationen als heilig erweise,
dann werden sie in ihrem Land wohnen, das ich meinem Knecht
Jakob gegeben habe.
26 Und sie werden
in Sicherheit darin wohnen und Häuser bauen und Weinberge
pflanzen; und sie werden in Sicherheit wohnen, wenn ich
Strafgerichte geübt habe an allen, die sie verachteten aus ihrer
Umgebung. Und sie werden erkennen, daß ich der HERR bin, ihr
Gott.
Ez. 28, 25-26 |
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12
Und ich werde Menschen, mein Volk Israel, auf euch gehen lassen,
und sie werden dich in Besitz nehmen, und du wirst ihnen zum
Erbe sein; und du wirst sie nicht mehr länger kinderlos machen.
Ez. 36,12 |
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10
Denn die Berge mögen weichen und die Hügel wanken, aber meine
Gnade wird nicht von dir weichen und mein Friedensbund nicht
wanken, spricht der HERR, dein Erbarmer.
Jes. 54, 10b |
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6
Ihr aber, ihr werdet Priester des HERRN genannt werden; Diener
unseres Gottes wird man zu euch sagen. Ihr werdet den Reichtum
der Nationen genießen und mit ihrer Herrlichkeit euch brüsten
7 Weil ihre
Schande doppelt war und sie Schmach besaßen als ihr <Erb>teil,
darum werden sie in ihrem Land das Doppelte besitzen; ewige
Freude wird ihnen <zuteil
8 Denn ich, der
HERR, liebe das Recht, ich hasse den Raub mitsamt dem Unrecht.
Und ich werde ihnen ihren Lohn in Treue geben und einen ewigen
Bund mit ihnen schließen.
9 Und ihre
Nachkommen werden bekanntwerden unter den Nationen und ihre
Sprößlinge inmitten der Völker. Alle, die sie sehen, werden
erkennen, daß sie Nachkommen sind, die der HERR gesegnet hat.
Jes. 61, 6-9 |
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14 Juble und freue dich, Tochter Zion! Denn
siehe, ich komme und werde in deiner Mitte wohnen, spricht der
HERR.
Sach. 2, 14 |
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26
Und ich schließe mit ihnen einen Bund des Friedens, ein ewiger
Bund wird es mit ihnen sein; den gebe ich ihnen und lasse sie
zahlreich werden und setze mein Heiligtum in ihre Mitte für ewig
27 Und meine
Wohnung wird über ihnen sein; und ich werde ihnen zum Gott und
sie werden mir zum Volk sein.
Ez. 37, 26-27 |
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17
In jener Zeit wird man Jerusalem den Thron des HERRN nennen, und
alle Nationen werden sich zu ihr versammeln wegen des Namens
des HERRN in Jerusalem. Und sie werden nicht mehr der
Verstocktheit ihres bösen Herzens folgen.
Jer. 3, 17 |
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3
ragt schön empor, eine Freude der ganzen Erde; der Berg Zion, im
äußersten Norden, die Stadt des großen Königs.
Psalm 48, 3 |
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3
Und du wirst eine prachtvolle Krone sein in der Hand des HERRN
und ein königliches Diadem in der Hand deines Gottes.
Jes. 62,3 |
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16
Und es wird geschehen: Alle Übriggebliebenen von allen Nationen,
die gegen Jerusalem gekommen sind, die werden Jahr für Jahr
hinaufziehen, um den König, den HERRN der Heerscharen, anzubeten
und das Laubhüttenfest zu feiern. Sach. 14,16 |
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23
Und es wird geschehen: Neumond für Neumond und Sabbat für Sabbat
wird alles Fleisch kommen, um vor mir anzubeten, spricht der
HERR. Jes.
66, 23 |
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Das zukünftige Friedensreich
2
Und es wird geschehen am Ende der Tage, da wird der Berg des
Hauses des HERRN feststehen als Haupt der Berge und erhaben sein
über die Hügel; und alle Nationen werden zu ihm strömen.
3 Und viele
Völker werden hingehen und sagen: Kommt, laßt uns hinaufziehen
zum Berg des HERRN, zum Haus des Gottes Jakobs, daß er uns
aufgrund seiner Wege belehre und wir auf seinen Pfaden gehen!
Denn von Zion wird Weisung ausgehen und das Wort des HERRN von
Jerusalem
4 Und er wird
richten zwischen den Nationen und für viele Völker Recht
sprechen. Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen
umschmieden und ihre Speere zu Winzermessern. Nicht <mehr> wird
Nation gegen Nation das Schwert erheben, und sie werden den
Krieg nicht mehr lernen.
Jes. 2, 2-4 |
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1
Tröstet, tröstet mein Volk! spricht euer Gott
2 Redet zum
Herzen Jerusalems, und ruft ihm zu, daß sein Frondienst
vollendet, daß seine Schuld abgetragen ist! Denn es hat von der
Hand des HERRN das Doppelte empfangen für all seine Sünden. Jes.
40, 1 -2 |
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1
Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems
willen will ich nicht ruhen, bis seine Gerechtigkeit
hervorbricht wie Lichtglanz und sein Heil wie eine Fackel brennt. Jes.
62,1 |
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6
Auf deine Mauern, Jerusalem, habe ich Wächter bestellt. Den
ganzen Tag und die ganze Nacht werden sie keinen Augenblick
schweigen. Ihr, die ihr den HERRN erinnert, gönnt euch keine
7 und laßt ihm
keine Ruhe, bis er Jerusalem <wieder> aufrichtet und bis er es
zum Lobpreis macht auf Erden! Jes. 62, 6-7 |
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9. Literaturverzeichnis |
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-
RETO - Return Organisation,
Adresse: Kurlistrasse 31 a, 8404 Winterthur/Schweiz
Fax:(0041)052243 1000
Schweiz:
Postcheck-Konto: 87-336671 -3
Bank: UBS, 8400 Winterthur
SWIFT: UBSWCHZH80A
IBAN: CH550025725757163640R
Deutschland:
Sparkasse Hochrhein, D-79798 Jestetten BICSOLADES1WHT
IBAN: DE17684522900006807622
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Ergänzungen durch PRAY4ISRAEL/REFR
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Segen für Israel und die Welt |
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Israel, ein Land, das Ihre Gebete
dringend notwendig hat. Israel ist
darauf angewiesen, dass wir dieses
wunderbare Land Gottes, seinen Augapfel
segnen.
Segnen wir Israel, so wird uns unser
Gott auch segnen. |
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IMPRESSIONEN AUS DEM LAND ISRAEL 2010 |
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Jerusalem |
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Der Regenbogen rund um die Sonne
(18.4.2010)

Der Baum: am See Genezareth, und
im Tal der Wüste Zin

Bilder ohne Worte

Die Hafenstadt Haifa und Casarea

Die Glockenhöhle von Bar-Kochba

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Israel - aufgepasst, jetzt ändert sich
vieles |
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Unter
dieser Überschrift möchten
wir
in
dieser
Info auf
die heutigen, außergewöhnlichen
Veränderungen
eingehen und bedenken,
was sie
bedeuten
konnten. Wir sollen ja die Zeichen der
Zeit
so deuten,
wie wir auch die Wetterlage beurteilen
können
(Luk.12,54-57).
-
Wir erleben in den Letzten Monaten wie
die
Weltwährungen,
der Dollar
und der
Euro, zerfallen. Zudem
haben sich in
vielen
Landein der Welt riesige Schuldenberge angehäuft. Da in der
globalisierten Welt
alle
miteinander verbunden sind, werden die
Auswirkungen alle treffen. Denken wir daran, dass keine
Generation vor uns in so viel Luxus leben konnte wie wir. Wie
gebrauchen wir unsere Möglichkeiten?
In
den letzten
Monaten haben große Natur Katastrophen
die Welt vermehrt heimgesucht: Überschwemmungen
und
Dürren,
Vulkanausbruche und Erdbeben. 1st es Zufall oder hangen sie mit
dem modernen Lebensstil und dem Verbrauch unserer Bodenschatze
und einem daraus folgendem Klimawandel
zusammen? Könnte man das unter dem Gesetz «Saat
und Ernte» (Gal. 6,7) einordnen?
Die Aufstände
in vielen, besonders islamischen
Landein,
traten unerwartet auf. Moderne Technologien
haben
die
Mobilisation
der Massen möglich
gemacht.
Diese
vertreiben
ihre selbstherrlichen Tyrannen
und
sprechen von
demokratischen Rechten.
Aber niederreißen ist
leichter
als
aufbauen.
Die bestorganisierten, politischen
Gruppierungen
in diesen
Ländern
sind
die
islamitischen, die den Terror nicht scheuen und der Einführung
der Scharia
(des islamischen Gesetzes) positiv
gegenüberstehen.
Recht und Gerechtigkeit
scheinen in
diesen
Ländern nicht in Greifnahe. Konnten
diese
Entwicklungen
auch etwas mit der Haltung zu Israel
zu
tun
haben (1. Mose 12,3)?
Auch
die
verurteilenden Stimmen gegen Israel
haben weltweit
deutlich
zugenommen. Mit Schlagworten,
die
den
historischen Tatsachen nicht
gerecht
werden wird Israel
angeklagt
und bedroht.
Kürzlich haben nationale
Parlamentarier (grüne und
sozialistische) in der Schweiz zum
Boykott
israelischer
Produkte
aufgerufen.
Man hort dabei den Slogan aus den 1930er-Jahren: «Kauft nicht
bei Juden.» Diese damals oft wiederholte Indoktrination hat zum
Holocaust mit 6 Millionen jüdischen Opfern geführt. Sind die
jüdischen Menschen weltweit wieder in Gefahr?
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umfrage im Osten
(Monatliches Einkommen pro Arbeitsstelle im Osten verglichen mit
den eigenen Kosten, die eine Person, die
in
Israel einwandern mochte, aufbringen
muss.)
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Ukraine Kiew (Hauptstadt)
Ukraine Ternopol
(Land)
Weißrussland (Land)
Sibirien (Gross-st.)
Usbekistan Taschkent
(Land)
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Einkommen
Lohn
300 Euro
150 Euro
140 Euro
200-300 Euro
30 - 100 Euro
30 - 80 Euro
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Einkommen
Pension
200 Euro
100 Euro
70 Euro
125-230 Euro
30 - 80 Euro
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Ausreisekosten pro Person
ca. 135 Euro
ca. 180 Euro
ca. 105 Euro
ca. 150 Euro
ca 34 Euro
ca. 110 Euro |
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Erläuterungen:
Die
meisten
Einwanderer gehen
als
Ehepaare,
Familien oder Großfamilien.
Die
Ausreisekosten
pro Person
übersteigen
meistens einen
Monatslohn. Das Einkommen
wird
durch die Lebenskosten in der Regel aufgebraucht.
Alle unsere
Mitarbeiter bestätigen, dass heute
die
meisten
Einwanderer Hilfe
in
Anspruch
nehmen müssen.
Die Flüge
nach Israel aus Großstädten im
Osten
werden von Israel übernommen.
Die Beträge, die eine Ausreise
ermöglichen, sind für uns im Westen bescheiden.
Die Einwanderung HEUTE
Die große Welle von Einwanderern aus den Ländern
der früheren Sowjetunion (Über
1
Million) kam nach der Öffnung des Ostblocks und hat sich heute
auf eher niedrigem Niveau eingependelt. Kürzlich wurde gelehrt,
dass die Einwanderung jüdischer Menschen in Israel beendet sei.
Diejenigen, die noch nicht gekommen sind, konnten ja kommen. Das
ist eine Falschinformation.
Man rechnet mit ca. 20 Millionen
einwanderungs-berechtigten Personen nach dem israelischen
Ruckkehrgesetz. 5,8 Millionen leben jetzt in Israel. Die große
Zahl derjenigen, die noch in der Zerstreuung sind, teilt sich in
zwei Gruppen auf: Einerseits wurden viele gerne einwandern, aber
sie können
nicht.
Sie sind auf
Hilfe
angewiesen.
Das betrifft
vor
allem
Juden aus der früheren Sowjetunion, aber auch aus andern
Ländern. Anderseits gibt es überall jüdische Menschen, die nicht
einwandern
wollen aus
Angst vor
Einwanderungsproblemen
(Sprache lernen,
Arbeitsplatz finden) oder vor Terrorismus und
Krieg. Auch
gibt
es
Gutsituierte,
die ihre
Situation nicht
verändern
wollen oder assimiliert sind
und ihre
jüdischen Wurzeln nicht beachten. Es trifft
auch
zu, dass
in vielen Ländern neue Synagogen gebaut werden. Da man heute die
antiisraelischen Stimmen ernst nehmen muss angesichts des
vergangenen, schrecklichen Holocaust und die Bibel von
Verfolgung (Jägern, Jer. 16.16) spricht, ist die
Rückwanderungshilfe dringend.
Jede/r Bibelgläubige sollte
seinen regelmäßigen Beitrag dazu beisteuern.
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Entrückung versus Wiederkunft von
Jesus Christus |
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Zeiten im Überblick |
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10. Diverses (über
Israel) |
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United Nations |
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Man sich wiederum Gedanken zum Frieden der Welt. Sind wir ihm näher gekommen
oder eher nicht? - Nachdem die Palästinenser im vergangenen Oktober mit
ihrem Begehren auf Vollmitgliedschaft bei der UNO vorerst abgeblitzt waren,
gelangten sie Ende Oktober an die UNESCO, eine Unterorganisation der UNO,
die sich insbesondere die Verwirklichung des Weltfriedens im kulturellen und
bildungsmassigen Bereich zur Aufgabe gemacht hat.
Überwältigende Mehrheit gegen Israel
Was dann geschah, kann nicht anders als
Schande aller friedliebenden Menschen auf dieser Welt bezeichnet werden. Bei
lediglich fünf Gegenstimmen (USA, Kanada, Deutschland, Holland und Israel)
setzte sich eine überwältigende Mehrheit der Nationen dieser Erde (über 100)
klar fiir die Vollmitgliedschaft der Palästinenser in der UNESCO ein, bei
gut 50 Enthaltungen: All diese Nationen billigten damit letztlich auch das
einseitige und daher Israel verachtende Vorgehen der Palästinenser (Israel
war nie zu Gesprächen ein-geladen worden)! Doch dieses Ereignis wiegt noch
schwerer.
Die
eigenen Friedensziele verraten
Durch ihr
Ja zur Vollmitgliedschaft der Palästinenser
in der UNESCO billigten letztlich
all diese Nationen, was an Mass- und
Jihad-Kultur in den palästinensischen Schulbüchern gegen Israel verbreitet
wird! Kann man das fassen: Ein Weltgremium, das sich ausgerechnet für
Frieden im kulturellen und bildungspolitischen Bereich einsetzen sollte,
billigt die bösartige und höchst menschenverachtende Erziehung zum Jihad
gegen Israel, zu Selbstmordanschlagen und anderen antisemitischen Untaten in
den Schulbüchern von Kindern!
Frieden - auf
diese Dreckstour? Nein, und nochmals nein. Wann werden wir Christen erkennen,
dass der unerklärliche Mass dieser Welt letztlich nicht Israel meint,
sondern den Messias Israels, ohne
dessen Einbezug es keinen Frieden geben wird?
Aber nicht
unser Plan ist der Masterplan, sondern GOTTES Plan dient dazu, alles zum
rechten Zeipunkt zusammen zu führen. Auch wenn schmerzliche Täler
durchschritten werden. Doch letztlich läuft alles auf die Wiederkunft
Christi hin. Das dürfen wir nicht vergessen.
Shalom
09.12.2011/REFR
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Steht in der Bibel geschrieben, dass Israel noch geteilt wird
in unserer Zeit? ----
NEIN ----- |
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Beten Sie dafür, dass
die UNO diese TEILUNG, diesen neue Palästina nicht durchsetzen
kann. |
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Die Folgen für die Welt werden graphierend sein! - Kathastrophen
werden folgen, denn so wird Israel,
der Augapfel GOTTES angetastet in ganz besonderer Art und Weise. |
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Von Josef
Joffe
Wie
immer verschwinden große
Ereignisse, betrachtet
man sie erst genauer, im
Wirrwarr von Zufall, ja
Beliebigkeit; je stärker
die Lupe, desto
unordentlicher das Bild.
So auch die Teilung
Palästinas vor genau 50
Jahren, aus der ein paar
Monate später Israel
hervorging.
Inbrünstig gewollt hat
die Teilung der Jischuw,
die politische
Institution der Juden in
Palästina; inbrünstig
gehaßt haben sie die
Araber, die auch schon
vor dem
Unabhängigkeitskrieg
1948/49 zu den Waffen
griffen. Doch
entschieden hat darüber
die Vollversammlung der
jungen Vereinten
Nationen mit einer
Mehrheit, die bis zur
letzten Minute offen
war.
Die Hauptakteure des
Dramas, das sich 7000
Kilometer entfernt in
New York abspielte,
waren Großbritannien,
die USA und
ironischerweise auch die
Sowjetunion. Keiner von
ihnen hatte eindeutige
Interessen, alle waren
gefangen in Ambivalenzen,
die tagtäglich andere
taktische Entscheidungen
zeugten.
Die
versprochene Heimstatt
Am
klarsten war noch die
Interessenlage der
Briten: Sie wollten raus
aus Palästina, was immer
geschehe. Sie hatten
1917 die Türken
geschlagen, die 400
Jahre lang die Herrscher
über die Levante waren.
Doch ihres Sieges wurden
sie nicht froh. Denn sie
hatten ein allzu
listiges Spiel
eingefädelt. Den Juden
hatten sie 1917 mit der
berühmten Balfour-Erklärung
eine „nationale
Heimstatt“ versprochen,
den Arabern, etwas
früher und noch vager,
die Gründung eines oder
mehrerer arabischer
Staaten. Das kühle
realpolitische Kalkül in
beiden Fällen war das
gleiche: die Juden der
Welt und die Araber in
Nahost als
Weltkrieg-I-Verbündete
im Krieg gegen
Deutschland und die
Türkei zu gewinnen. Nach
dem Sieg, der Frankreich
Syrien/Libanon und
England das heutige
Israel plus Jordanien
als Völkerbunds-Mandate
bescherte, fanden aber
die Bewohner rasch
heraus, daß nicht
Staatlichkeit, sondern
der klassische
Kolonialismus ihr
Schicksal sein sollte.
Beiden
Seiten boten die Briten
Repräsentationsorgane
an; die Juden griffen zu,
die Araber lehnten ab,
weil sie den Zionisten
keine Legitimität
zugestehen wollten. Es
war dies vielleicht der
erste große Fehler der
arabischen Führung, der
den späteren
israelischen
Außenminister Abba zu
dem berühmten Satz
veranlaßte: „Noch nie
haben die Palästinenser
eine Gelegenheit
ausgelassen, eine
Gelegenheit auszulassen.“
Statt dessen griffen sie
zur Waffe – gegen die
Juden wie auch die
Briten. Blutige
Höhepunkte: das Massaker
von 60 Juden in Hebron
1929, die „Große
Arabische Revolte“
1936-39, welche die
Briten mit äußerster
Gewalt unterdrückten.
Nach
dem Völkergemetzel
1939-45 begann der
Kleinkrieg um Palästina:
jeder gegen jeden. Die
Araber versuchten die
Einwanderung der Juden
zu stoppen, die Hitlers
Gaskammern überlebt
hatten; die Juden
versuchten, ihre
isolierten
Siedlungsflecken
auszudehnen. Und die
Briten? Sie unterhielten
zwar eine 500
000-Mann-Armee und
paktierten eher mit den
Arabern, um ihren
Einfluß in Nahost zu
sichern, aber das Ende
ihrer Weltmacht war
gekommen. Zermürbt von
den Attacken der Haganah,
der offiziellen
Selbsthilfe-Armee der
Juden, und dem schieren
Terror des Irgun, des
rechtsextremen
Haganah-Rivalen,
beschloß London, das
leidige Palästina-Problem
in den Schoß der UN zu
kippen.
Ihr
Dilemma gebar die
Halbherzigkeit. „Sie
waren nicht willens,
Leute zu töten, und noch
weniger, ihre eigenen
Soldaten dem Tod
auszusetzen“ notiert der
amerikanische Historiker
David Schoenbaum. Und es
fehlte ihnen die
wirtschaftliche Kraft:
Im Februar 1947 gaben
sie gleich an drei
Fronten auf: Die
Amerikaner sollten sich,
bitteschön, um
Griechenland und die
Türkei kümmern, die
unter starken
sowjetischen Druck
geraten waren, die UN um
Palästina, und die Inder
um sich selbst; das „Kronjuwel“
des Britischen Empire
sollte in die Freiheit
entlassen werden . . .
Am 31.
August 1947 verkündete
die UN-Kommission (UNSCOP)
ihren Beschluß acht zu
drei: nicht
Konföderation, sondern
Teilung. Dann kam die
größte Überraschung.
Ausgerechnet Stalin, der
sich nach der Abdankung
Britanniens große
Hoffnungen auf die
Durchdringung des Nahen
Ostens machte, setzte
sich am 13. Oktober
ebenfalls für die
Teilung ein – wohl
kalkulierend, daß er den
Jischuw, der von
russischstämmigen
Sozialisten wie David
Ben-Gurion beherrscht
wurde, als „Festlandsdegen“
gewinnen könne. Freilich
gab Außenminister
Gromyko nur moralische
Motive zu Protokoll, als
er am 27. November in
der UN „meine Zuhörer“
daran erinnerte, „daß in
dem von
Hitlerdeutschland
entfachten Krieg die
Juden mehr gelitten
haben als irgendein
anderes Volk.“
Damit
war der Ball im
amerikanischen Feld.
Wohl hatte die Regierung
Truman den sowjetischen
Aufschlag mit dem
gebotenen Mißtrauen
quittiert, aber wie
konnten sie verweigern,
was Moskau unterstützte?
Doch war die
Administration, ja
Truman selbst, zutiefst
gespalten. Höhnisch
notierte sein
Vize-Präsident Wallace:
„Truman redet wie ein
Jude und handelt wie ein
Araber.“ Und Truman, der
sich langsam in Richtung
Teilung neigte, jammerte:
„Heute früh mußte ich
feststellen, daß das
State Department meine
Palästina-Politik
konterkariert hat . . .
die wollten mir schon
immer die Kehle
durchschneiden.“ Derweil
meldete die CIA: Die
Teilung würde die
arabische Welt „gegen
eine Kooperation mit dem
Westen und sie für eine
Revolution mit der UdSSR“
aufbringen. Überdies: Da
die Araber die stärkeren
Bataillone hatten,
würden die Juden den
Krieg verlieren und
Amerika zur Intervention
gezwungen werden.
Erst
am 26. November begann
sich das Blatt zugunsten
des pro-zionistischen
Lagers zu wenden.
Entscheidend war ein
Gespräch mit dem
späteren israelischen
Präsidenten Chaim
Weizmann, der endlich zu
Truman vorgelassen wurde.
Der muß den zögernden
Truman so beeindruckt
haben, daß dieser das
störrische State
Department an die kurze
Leine nahm. In einer
hektischen
Telephonaktion wurden
mit Druck und süßen
Worten Verbündete
eingesammelt. Das
Abstimmungsresultat: 33
für die Teilung, 13
dagegen, 10 Enthaltungen.
Unvermeidbarer Krieg
Haben
die Amerikaner die
Schlacht für Israel
geschlagen, indem sie
die Abhängigkeit ihrer
Klienten ausnutzten?
Washingtons Macht
scheint soviel nicht
bewirkt zu haben. Zwei
extrem abhängige Staaten,
Griechenland und Cuba,
votierten mit „Nein“,
Schützlinge wie Mexiko,
China, Honduras und El
Salvador enthielten sich.
Die USA „haben nicht
allzuviel Druck, wenn
überhaupt, ausgeübt“,
notierte der UN-Vertreter
eines anderen
lateinamerikanischen
Landes.
Am
nächsten Tag brach der
Krieg, obwohl noch nicht
offiziell, in Palästina
aus. Er war wohl
unvermeidbar. Den Juden
waren drei fast total
voneinander getrennte
Teilstücke zugestanden
worden. Ihr
strategisches Interesse
lag ebenso auf der Hand
wie das der Araber. Was
die einen zu einem
Ganzen zu arrondieren
gedachten, wollten die
anderen just wegen der
verlockenden
geographischen Lage
zerschneiden, um die „Juden
ins Meer zu treiben“,
wie die arabische
Propaganda verkündete.
Aber erneut kamen die
Sowjets und die
Amerikaner dem
Noch-nicht-Staat Israel
zur Hilfe – jeder auf
seine Weise.
In
Amerika wurden Millionen
an Spenden eingesammelt,
und diese Dollars
vereinten sich
harmonisch mit den
Bedürfnissen Moskaus und
Prags, wo sich im März
1948 die Kommunisten an
die Macht geputscht
hatten. Stalin setzte
noch immer auf die
israelische Karte, und
die Prager, denen er den
Zugang zu den Trögen des
Marshall-Plans verboten
hatte, brauchten harte
Devisen. Von Prag
flossen nun endlich die
Waffen, die Israel so
bitter brauchte,
ironischerweise auch
viele zurückgelassene
Wehrmachtsbestände. Der
heutige israelische
Präsident Ezer Weizman
erinnert sich noch daran,
wie er seine ersten
Angriffe gegen die
Ägypter in einer Me-109
geflogen ist.
Zwar
wurde Israel nach der
Unabhängigkeitserklärung
am 14. Mai 1948 von fast
der gesamten arabischen
Welt attackiert, aber
als 1949
Waffenstillstände
geschlossen wurden,
waren die Israelis die
Sieger. Sie hatten trotz
der numerischen
arabischen Überlegenheit
Westgaliläa und ein
großes Stück des Negev
erobert, und die Araber
hatten nun weniger als
ihnen im Teilungsplan
zugesprochen worden war.
Aber einen Frieden gibt
es bis heute nicht,
fünfzig Jahre und vier
Kriege später.
SZ
vom 29.11.1997
Copyright © 1997 -
Süddeutsche Zeitung.
SZonNet 3.1 |
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